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Max Planck Center und Partnerinstitute sind ein Instrument der Internationalisierung. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl weiterer Optionen der Koope

Max Planck Center und Partnerinstitute

Max Planck Center und Partnerinstitute sind ein Instrument der Internationalisierung. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl weiterer Optionen der Kooperation für Forscher in der Max-Planck-Gesellschaft. [mehr]

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Kooperationspartner UBC erhält Millionenförderung für Quantenforschung

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30. Juli 2015

Die University of British Columbia (UBC) hat von der kanadischen Regierung eine Investitionszuwendung in Höhe von 66,5 Millionen kanadischen Dollar erhalten. Die Förderung – die größte staatliche Einzelinvestition in der Geschichte der Universität – wird die international führende Position der Forschungseinrichtung im Bereich der Quantenmaterialien weiter stärken.

Das Quantum Matter Institute (QMI) der UBC, das die Förderung über einen Zeitraum von sieben Jahren aus dem neu aufgelegten Canada First Research Excellence Fund (CFREF) erhält, gilt als führendes Exzellenzzentrum auf dem Gebiet der Quantenforschung. Es ist zudem Standort des von UBC und MPG gemeinsam betriebenen Max Planck-UBC Center for Quantum Materials, in das Forscher zehn Max-Planck-Instituten eingebunden sind.

„Wir freuen uns sehr über die visionäre Entscheidung der kanadischen Bundesregierung, den Ausbau der UBC zu einem weltweiten Forschungszentrum für Hightech-Quantenmaterialien mit 65 Millionen kanadischen Dollar zu unterstützen”, sagt UBC-Präsident Arvind Gupta. „Die bahnbrechenden wissenschaftlichen Entdeckungen auf diesem Gebiet haben das Potenzial zur Entwicklung praktischer Anwendungen, die die Entstehung neuer Industrien und Arbeitsplätze im In- und Ausland vorantreiben könnten und bedeutende Fortschritte in Bereichen wie dem Gesundheitswesen oder der Umwelt ermöglichen.”

Die Quantenphysik beschäftigt sich mit dem ungewöhnlichen Verhalten von Materie und Energie auf atomarer Ebene, auf der die Grundgesetze der klassischen Physik nicht gelten. Unter extremen Bedingungen, wie etwa niedrigen Temperaturen, zeigen sich Quanteneffekte stärker. Diese Effekte können in Quantenmaterialien genutzt und so weiterentwickelt werden, dass sie Systeme mit erstaunlichen elektronischen und magnetischen Eigenschaften hervorbringen. Das verspricht ein enormes Potenzial an künftigen technologischen Anwendungen. Entdeckungen auf diesem Gebiet können Bereiche wie die Computertechnik, die Elektronik, die Medizintechnik und nachhaltige Energietechnologien revolutionieren.

„Die Mitarbeiter aus der Quantenmaterieforschung der UBC haben begeistert auf die Bekanntmachung der Förderung reagiert”, berichtet Andrea Damascelli, QMI Director. „Die Unterstützung durch den CFREF katapultiert unser Quantum Matter Institute an die internationale Spitze. Mit dem CRFEF-Programm können wir die hochmoderne Infrastruktur unseres Instituts voll ausschöpfen und unsere internationalen Partnerschaften, insbesondere die zur Max-Planck-Gesellschaft, weiter intensivieren und die führende Position Kanadas im Bereich von Quantenmaterialien und Zukunftstechnologien weiter ausbauen.”

Das Max Planck-UBC Centre for Quantum Materials ist dritte von der Max-Planck-Gesellschaft außerhalb Deutschlands gegründete internationale Zentrum, und das einzige, das sich ausschließlich auf die Quantenmaterialienforschung konzentriert.

„Die Zusammenarbeit zwischen dem Quantum Matter Institute der UBC und der Max-Planck-Gesellschaft, Deutschlands Topadresse für Grundlagenforschung, ist ein gutes Beispiel dafür, wie der Austausch von Ideen und grenzüberschreitende Kollaborationen zu bedeutenden Entdeckungen auf dem neuartigen Gebiet der Quantenmaterialien führen können”, so Bernhard Keimer, Direktor am Max-Planck-Institut für Festkörperforschung. „Mit Hilfe dieser CFREF-Finanzierung können wir weitere gemeinsame Forschungsaktivitäten umsetzen, unsere Angebote für Studenten und Nachwuchswissenschaftler erweitern und gemeinsam außergewöhnliche Forschungsergebnisse erzielen."

Die UBC ist einer von nur fünf Zuwendungsempfängern, die im Rahmen eines konkurrenzstarken Bewerberverfahrens  ausgewählt wurden und in der ersten Förderphase zusammen eine Summe von nahezu 350 Millionen kanadische Dollar erhalten. Das CFREF-Programm verfolgt das Ziel, die Stellung die leistungsstärksten Forschungszentren Kanadas in der internationalen Spitze auszubauen.

 

 
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