8. Februar 2024

Spitzenforschung zum Anfassen

Max-Planck-Institut für Festkörperforschung – Führungen

Programm wird ständig aktualisiert

 

Facility-Management auf unserem Forschungscampus

Facility-Management auf unserem Forschungscampus

Foto: ENGIE KäItemaschine. © MPI-FKF
Wollen Sie wissen was nötig ist, um einen Forschungscampus von ca. 91.200 m2 Bruttogeschossfläche am Leben zu erhalten?
Dann nehmen Sie an der Führung „Haustechnik“ teil.
  • Präsentation Gebäudemanagement und Gebäudeleittechnik
  • Besichtigung von Hoch- und Niederspannungsversorgungen
  • Erklärung Reinraumtechnik, Lüftungs-, Sanitär- und Klimazentralen
  • Einblick in unsere Welt der Wasseraufbereitung
  • Panoramablick vom Gebäudedach
Beginn der Führung: 11:00 / 13:00/ 14:00 / 15:00 Uhr
Gruppe „Haustechnik / Hausdienste“ – Ebene 2, Treppenhaus 1, Foyer
„Science on the Rocks“

„Science on the Rocks“

Experimente in ungestörter Umgebung
Foto: Materialanalyse bis ins Kleinste. © MPI-FKF
Das Präzisionslabor auf dem MPI-Campus bietet für viele unserer empfindlichsten Experimente eine optimale Versuchsumgebung. Um einzelne Atome und subatomare Strukturen mikroskopisch auflösen und manipulieren zu können, brauchen wir eine extrem ruhige Umgebung. Je genauer man hinschauen will, umso ruhiger muss es sein. In unserem Präzisionslabor haben wir neue Maßstäbe gesetzt. Eine große Laborhalle bietet für elf Experimente eine der ruhigsten und störungsärmsten Versuchsumgebungen, die es auf der Welt gibt. Der Boden, auf dem die Experimente stehen, bewegt sich so langsam, dass es fast nicht mehr messbar ist. Man kann in den Messboxen nichts mehr von außen hören und Handys haben keinen Empfang mehr. Dadurch können wir uns mit den Experimenten bei tiefsten Temperaturen auf die kleinsten Signale konzentrieren, die von einzelnen Atomen und Molekülen kommen.

Wir bieten in kleinen Führungen einen Einblick in diese einzigartige, lautlose und ruhige Welt.
Abteilung „Nanowissenschaften“ – Ebene 2, Treppenhaus 2
Schnitzen im Nanometermaßstab

Schnitzen im Nanometermaßstab

Foto: FEI Scios Dual Beam Gerät mit fokussiertem Ionenstrahl. © MPI-FKF
Wohl jeder von uns hat schon Künstler bewundert, die aus einem unscheinbaren Stück Stein großartige drei-dimensionale Kunstwerke geschnitzt haben. In der modernen Forschung stehen wir vor ähnlichen Aufgaben. Allerdings sind die Materialien, an denen wir herumschnitzen viel kleiner, ja so klein, dass sie oft mit bloßem Auge gar nicht zu erkennen sind! Es ist klar, dass diese Schnitzarbeiten nicht mehr mit Hammer und Meißel vorgenommen werden können. Stattdessen verwenden wir einen sehr feinen Strahl schneller geladener Atome. Mit diesem sogenannten Ionenstrahl können wir feinste Strukturen in beliebige Materialien fräsen.

Wir laden Sie zu einer Live-Demo in unsere hochmoderne Schnitzwerkstatt ein!

Beginn der Führung: 10:30 / 11:30 / 12:30 / 13:30 / 14:30 Uhr
Wissenschaftliche Einrichtung „Stuttgarter Zentrum für Elektronenmikroskopie“ – Ebene 4, Treppenhaus 2
Ein Ausflug in die atomare Welt mit millionenfacher Vergrößerung

Ein Ausflug in die atomare Welt mit millionenfacher Vergrößerung

Foto: Atomare Auflösung mit dem Elektronenmikroskop. © MPI-FKF
Alle Materialien, die uns umgeben, bestehen letztendlich aus einzelnen Atomen. Deren Anordnung und chemische Bindung bestimmen, welche Eigenschaften das Material hat. Um dies zu untersuchen, muss man die Atome sichtbar machen. Dazu reichen Lichtmikroskope leider nicht aus – man braucht Elektronenmikroskope. Mit bis zu 50.000.000-facher Vergrößerung schauen wir in das Innere der Materialien, vermessen die Position der Atome und schauen uns die zwischenatomaren Bindungen an. Mit diesen Erkenntnissen können wir Materialeigenschaften optimieren.

Wir zeigen Ihnen "live" den Betrieb eines Elektronenmikroskops der neuesten Generation. Wenn Sie wollen, dürfen Sie auch gerne selbst Hand anlegen und z. B. das untersuchte Material um nur ein Millionstel eines Millimeters zur Seite schieben.

Beginn der Führung: 10:30 / 11:30 / 12:30 / 13:30 / 14:30 Uhr
Wissenschaftliche Einrichtung „Stuttgarter Zentrum für Elektronenmikroskopie“ – Ebene 4, Treppenhaus 2
Zur Redakteursansicht